Warum ich keinen meiner guten Vorsätze eingehalten habe und trotzdem mega happy damit bin -Gastbeitrag von @midas_mami

Zwischen den Jahren hängt man in einer meist angenehmen Blase. Der Bauch & das Glas ist voll, der Terminplan & der Kopf leer. So jedenfalls bei uns! Und schon kamen sie alle mit der Frage nach guten Vorsätzen für das neue Jahr. Jetzt ist das Jahr schon reichlich fortgeschritten und ich kann mich getrost zurück erinnern.

Ich bin zweifache Mutter, mittlerweile ü40 und habe bereits einige Jahreswechsel durch

Ich habe bereits viele Vorsätze nicht eingehalten. Zum Beispiel das Ding mit dem Sport: zwei mal die Woche Sport, so lautete der Vorsatz. Die Fitnessstudios waren im Januar natürlich heillos überfüllt mit “übermotivierten” Leuten wie mir, was sich spätestens Ende Februar wieder legt. Anschließend zahlt man die restlichen zehn Monate für nichts weiter. Ich wollte es gerne jahrelang als wohltätige Spende abschreiben!

Oder dieses Diätding

Entschlossen kasteite ich mich 3 Wochen im Januar mit Nahrungsentzug, so das meine Familie mir spätestens in Woche 4 freiwillig die ganze Schoki überlassen hat, damit meine Laune wieder stieg und ich griff beherzt zu (!)

Natürlich, der Alkohol

Und dann war da noch das mit dem 🍾🍷🍸🍹… Von wegen ein Jahr ohne Alkohol. Am 01.01 um 00:02 Uhr dachte ich mir bei einem Glas Sekt, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?! Konsequent und knallhart. So macht man das.

Bin ich eine willens- & muskelschwache Person?

Ich weiß es nicht. Vielleicht ist es ja so. Vielleicht bin ich aber einfach nur Vorsatzmüde. Was sind schon Vorsätze. Vor allem dieser Vorsatz- Zwang zum Jahreswechsel. Ich könnte mir jederzeit “gute Vorsätze” machen.

Aber mittlerweile sehe ich das mit den Vorsätzen wie ein weißes Blatt Papier

Ja, ganz genau. Wie ein weißes Blatt Papeir. Blanko – ohne Linien, nicht kariert und ohne Rand… Man kann drauf schreiben, kritzeln, zeichnen oder malen. Es kann künstlerisch, schmierig, sauber gestaltet werden. Alles ist einem selbst überlassen. Volle Gestaltungsfreiheit sozusagen.

Eins darf man nicht vergessen

Wenn ich nach ein paar wenigen Monaten so auf meine Silvester- Gedanken zurück schaue, ziehe ich ein positives Fazit. Ich habe mich an den gängisten Vorsätzen abgearbeitet: Sport, Alkohol, Ernährung. Alles sollte besser werden. Ein bisschen zumindest. Die Vorsätze an sich waren dann aber schnell egal. Mir wurde aber eines klar und das ist viel wichtiger. Vorsätze machen, also Ansprüche an sich selbst zu stellen, ist keine Silvester- Angelegenheit.
Die Gewissheit sich jederzeit Vorsätze machen zu können, bedeutet sich seiner Freiheit bewusst zu werden. Im Grunde ist die Zukunft nämlich immer blanko. Das vergisst man leider im Gefecht des laufenden Jahres zu schnell. Denkt mal darüber nach, eure

@midas_mami

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