Endlich wieder produktiv! Die Anleitung

Da wartet noch eine E- Mail im Postfach! Musst du nicht am Freitag schon dein Referat vorstellen? Der Kunde wartet schon echt lange auf seinen Rückruf! Wolltest du dir nicht endlich mal Zeit nehmen und zum Sport gehen?
Wir alle haben manchmal einfach keine Lust. In unserem Innern schreit uns etwas an: nein, du machst das jetzt nicht! Lass es doch einfach! Du kannst es morgen auch noch machen!

Hast du "ES" schon erledigt ?

Aber sind wir mal ehrlich. Es wäre schon echt besser, wenn wir “ES” jetzt hinter uns bringen. Es ist auch nicht wirklich entspannend immer dieses Klingeln im Hinterkopf zu haben. Die Gewissheit, dass nichts mehr ansteht ist befreiend. Es ist echte Entspannung, die da auf uns wartet. Wirkliche, echte, vollkommene Entspannung.

Jetzt stehen wir in der Mitte. In uns tobt der Kampf. Aufschieben, oder machen. Natürlich wollen wir “ES” hinter uns bringen. Die gute Nachricht: es gibt einfache Strategien, wie wir aus dem Motivationsloch kommen können!

Am Anfang müssen wir uns den Grund für unser Aufschieben vor Augen halten. Dann erledigen wir die Aufgabe.

Grund 1: Du weißt nicht, warum du “ES” überhaupt machen sollst

Du musst dir deinen Fokus klar machen. Auf was fokussierst du dich, wenn du an deine Aufgabe denkst? Arbeitest du, um negative Konsequenzen abzuwenden, oder um einen Fortschritt zu erzielen. Konkret: bereitest du das Referat nur vor, um eine schlechte Note zu vermeiden, oder willst du dich wirklich mit dem Thema auseinander setzen? Musst du den Kunden noch anrufen, um dir Ärger von deinem Chef zu ersparen, oder willst du den Kunden zufrieden stellen und schielst dabei schon auf deine zukünftige Beförderung?

Du setzt dich mit deiner Aufgabe auseinander und baust dir Druck auf. Denn beide Konsequenzen, gute und schlechte, setzen eines voraus: du MUSST die Aufgabe erledigen. Nicht gerade angenehm, aber motivierend.

Grund 2: “Ich fühle mich einfach gerade nicht danach”

Du befindest dich in einem Paradoxon! Deine Gefühle gaukeln dir gerade etwas vor, dass schlicht und einfach falsch ist. Es hält dich faktisch nichts davon ab deine Aufgabe zu erfüllen. Niemand hat dich an deinem Bett fest gebunden. Du hast alle Materialien da um deine Präsentation vorzubereiten. Du bist körperlich komplett gesund und könntest sofort das Fitness- Studio aufmischen. Die Ausrede “ich fühle mich einfach nicht danach”, macht überhaupt keinen Sinn. Du hast eine Aufgabe, du musst sie erledigen. Tu´ es und hör auf dir Quatsch einzureden!

Grund 3: Du schiebst etwas auf, weil es schwierig, langweilig, oder sonst wie unangenehm ist

Die Lösung: nutze “Wenn- Dann- Planung”.

Dahinter steckt mehr, als einfach die Schritte bis zur Aufgaben- Erfüllung zu planen. Die “Wenn- Dann- Planung” beantwortet auch die Fragen “wo” und “wann” du die Aufgaben erfüllen wirst.

Wenn mein Boss mit heute keine Gehaltserhöhung anbietet, dann frage ich ihn am Ende des Meetings danach.

Um Punkt 15 Uhr werde ich mit dem Referat anfangen, dass ich in zwei Tagen vorstellen muss.

Du formulierst deine Ziele konkret. Du beantwortest die nötigen Fragen. Du rückst deine Aufgabe in den Kontext der Situation. Du hast den Überblick. Du weißt was richtig ist, du weißt wie du es erledigen musst.

Es kann dich nichts mehr aufhalten!

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