3 absolute Grundlagen für eine gesunde Ernährung. Es kommt kaum auf Zutaten an!

Es gibt sie wie Sand am Meer. Tipps, Tricks und Anleitungen für die perfekte, die unbestreitbare, die beste Ernährung der Welt. Du musst so genannte „Superfoods“ essen, am besten ganz auf tierische Produkte verzichten und Gluten und Laktose sind schlimmer als Oliver Pocher und Jay Kahn auf Crack. Es ist natürlich völlig ok, wenn du Gluten und Laktose schlicht nicht verträgst. Viele von uns leiden unter Laktose- Intoleranz. Diese verdammte Laktose. Egal, das geht zu weit. In diesem Artikel geht es nämlich nicht um irgendwelche Zwänge, Lebensmittel die verbannt gehören, oder Inhaltsstoffe, die für unter 1% der Bevölkerung zu Durchfall führen. Hier bekommst du ganz einfach einen Rahmen, eine allgemeine Leitschnur für eine gesunde Ernährung. Die richtige Ernährung ist, wie so oft, eine individuelle Angelegenheit. Sie hilft dabei sich zu konzentrieren, die körperliche Fitness zu steigern und zu erhalten und sorgt für regenerativen Schlaf. Speziell zu gutem Schlaf, kannst du dir den eigenen Artikel durchlesen. Wir gehen in diesem Text von allgemeinen Erkenntnissen aus, auf die sich der aller- größte Teil der Menschen versteht.

1) Ernähre dich bewusst

Der erste Schritt zu einer gesunden Ernährung und damit zu einem gesunden Lebensstil ist schnell gemacht. Du solltest nämlich ab sofort bewusst darauf achten, was genau du dir da eigentlich in den Mund schiebst. Selbstverständlich? Für die meisten Menschen nicht. Natürlich weißt du im groben und Ganzen, was du isst. Nämlich ein Brötchen, oder eine Tüte Chips. Das ist hier aber nicht gemeint. Bewusstes essen meint, dass du die Nahrungsaufnahme zum Mittelpunkt machst. Du solltest möglichst wenig nebenbei, oder „mal eben schnell“ essen. Dazu gehört auch der ständige Blick auf dein Smartphone, oder die Sitcom auf dem großen Bildschirm. Versuche zumindest während du isst, darauf zu verzichten. Nimm dir einfach nur den Teller, der vor dir steht, vor. Wie genau schmeckt dein Essen eigentlich? Was ist da eigentlich genau drin, oder welche Gewürze würden noch besser passen? Wenn du deine Mahlzeit in Gesellschaft zu dir nimmst rege doch mal ein Gespräch über neue Rezepte an, oder stelle Fragen zu dem was da vor dir auf dem Tisch steht. Das Resultat ist immer gleich: das Essen ist zumindest, wenn du gerade dabei bist, der Mittelpunkt. Mittelpunkt?! Nein, kein Foto und ab auf Instagram. Jetzt isst du. Jetzt, wo du nur noch bewusst dein Essen genießt, fängst du auch an dir Gedanken über die Inhaltsstoffe zu machen. Vielleicht interessieren dich nicht unbedingt jede Zutat und deren Herkunftsländer. Aber die Menge der Kalorien ist schon interessant, oder? Ist wirklich so viel Zucker im Tomaten- Ketchup? Nimm wahr, was du isst. Dafür kannst du einfache Listen führen, oder eine App nutzen. Diese sind meist sehr praktisch und übersichtlich. Noch dazu werden schnell die Inhaltsstoffe und andere wichtige Infos angezeigt. Ein weiterer Vorteil dein Essen schriftlich, oder in einer App festzuhalten ist, dass du einfach einen Überblick bekommst und rückblickend feststellen kannst, was dir gut bekommen ist und was nicht. Du wirst wohl kaum auf ewig alles was du isst festhalten. Setze dir also einen Zeitraum von zum Beispiel 10 Tagen, oder einem Monat. Das reicht aus, um dir deine Ernährung bewusst zu machen und vor und Nachteile von einzelnen Mahlzeiten und der Menge an Essen festzustellen.

2) Verzichte auf Diäten

Die Eis- Diät, die Kuchen- Diät und die Gemüse- Diät klingen gut und machen Sinn, oder? Oft ist hier der erste Eindruck besser als das, was wirklich dahintersteckt. Jede Diät fokussiert ein Nahrungsmittel, oder manchmal auch eine Gruppe, wie eben Gemüse. Dann werden die Vorteile dieser Zutaten dargestellt. Das große Problem dabei ist, dass eine Diät nie ein richtiges, umfassendes Konzept für deine Ernährung darstellt. Meist sollst du deine Ernährung auch nur für einen bestimmten Zeitraum umstellen. Dann sollen die Pfunde purzeln, oder das Haar wieder voller werden, oder ähnliche verlockende Ziele erreicht sein. Das tückische: du wirst wirklich kurzzeitig abnehmen, oder weniger Haare verlieren. Diese Erfolge sind aber in den allermeisten Fällen nur während der Diät zu beobachten. Die Ernährungs- Umstellung, die du dafür durchmachen musst ist oft radikal und bedeutet Verzicht und einseitige Mahlzeiten. Die Herausforderung dran zu bleiben ist riesig. Ein weiterer Nachteil von Diäten ist der bekannte Jojo- Effekt. Ist die Diät beendet und die Ernährung wieder wie vor der Umstellung. Die Pfunde sind wieder an der selben Stelle wie vorher und die Haare verstopfen wieder den Abfluss. Der Frust ist dann groß. Eine Rückkehr zum Ernährungsplan der Diät ist auch hart, denn die wenigen super- guten Nahrungsmittel kommen schon zu den Ohren raus. Das Ganze klingt natürlich sehr negativ und zugespitzt. Allerdings ist es ebenso wichtig die Frustration abzuwenden und den Spaß an gesunder Ernährung zu erhalten. Du kannst versuchen die Vorteile der in der Diät angepriesenen Lebensmittel einfach weiterhin zu nutzen. Denk dir eigene Rezepte aus, oder lass dich anderswo inspirieren. Gratuliere deinen Freunden zu ihren Erfolgen nach ihrer kurzen Diät und pflichte den Vorteilen von Kuchen bei. Aber stehe auch tröstend zur Seite, wenn deine Freunde vier Wochen nach der Diät frustriert von der Waage kommen.

3) Achte darauf, wie aktiv du bist

Wenn es um Kalorien geht brauchen Frauen durchschnittlich weniger, als Männer. Die Betonung liegt hier auch durchschnittlich, denn der allgemeine Energie- Bedarf ist sehr variabel. So kann eine Frau, die dreimal die Woche ihre fünf Kilometer joggt bis zu doppelt so viel Energie verbrauchen, wie ein Mann auf dem Bürostuhl im Amt. Der Bedarf an Nahrungsmitteln und damit an Energie hängt also stark von der körperlichen Aktivität ab. Allgemein gilt viele Kohlenhydrate bei viel Energie und andersrum. Wenn du einen Wander- Urlaub machst, ist es also völlig ok sich den Teller Pasta zu gönnen. Wenn du allerdings für Tage an dein Schreibtisch gefesselt sein wirst, solltest du auf Süßigkeiten mit viel Zucker verzichten und generell die Energie in deinen Lebensmittel beobachten. Achte dafür auf Kalorien und eben die Kohlenhydrate. Denn dein Körper hat in solchen Phasen keinen Grund Energie zu verbrennen. Allerdings will dein Körper ebenso keine Kalorien verschwenden und speichert sie kurzerhand als Fett. Wenn du bei deiner (Schreibtisch)- Arbeit unter großem Stress stehst und kaum Leckereien und Snacks verzichten kannst, solltest du dir den Artikel zum Stressmanagement durchlesen. Denn Stress trägt nachweislich zu einer schlechten Kalorienverarbeitung bei. Hier ist also einiges zu beachten. Wenn du einen Job hast, bei dem du sowieso nur sitzt bist du also anfälliger dafür schneller Fett anzusetzen. Wenn dir das nicht passt solltest du deinen restlichen Alltag aktiv gestalten. Auch dazu haben wir dir nützliche und einfache Tipps zusammengestellt.

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